Wer täglich nur eine Handvoll Sender wirklich nutzt, muss die restliche lange Liste nicht ständig durchsuchen: Nahezu jede IPTV-App bietet eine Favoritenfunktion, mit der sich häufig genutzte Sender in Sekunden griffbereit machen lassen. Über ein Stern-Symbol, langes Drücken oder ein Kontextmenü fügen Sie einen Sender hinzu, unabhängig davon, welche konkrete App Sie verwenden, ähnelt sich dieses Grundmuster stark.
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Obwohl sich IPTV-Apps optisch und funktional stark unterscheiden können, hat sich für das Hinzufügen von Favoriten ein ähnliches Grundmuster etabliert. Meist reicht eine der folgenden drei Aktionen:
Sobald ein Sender auf diese Weise markiert ist, erscheint er zusätzlich in einer eigenen Favoriten-Übersicht, meist als eigener Reiter oder eigene Kachel in der Hauptnavigation. Der ursprüngliche Sender verschwindet dabei nicht aus der allgemeinen Senderliste, er wird lediglich zusätzlich in der Favoritenansicht gespiegelt, sodass Sie ihn wahlweise über beide Wege erreichen können.
Nicht nur das Hinzufügen, auch die Reihenfolge innerhalb der Favoritenliste lässt sich meist frei anpassen. Bei den meisten Apps halten Sie dafür einen Sender in der Favoritenansicht gedrückt und ziehen ihn per Drag-and-Drop an die gewünschte Position. Manche Player zeigen dafür zusätzlich kleine Pfeil-Symbole an, mit denen sich ein Sender gezielt nach oben oder unten verschieben lässt, was besonders auf Geräten mit klassischer Fernbedienung praktisch ist.
So landet der Sender, den Sie am häufigsten schauen, ganz oben in der Liste, während seltener genutzte Favoriten weiter unten einsortiert bleiben. Diese Reihenfolge lässt sich jederzeit erneut anpassen, wenn sich Ihre Sehgewohnheiten mit der Zeit ändern, ganz ohne die Favoritenliste komplett neu aufzubauen.
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Auf den ersten Blick wirken Favoriten und selbst angelegte Gruppen ähnlich, sie unterscheiden sich aber in ihrem Zweck. Eine Favoritenliste ist meist eine einzelne, flache Sammlung aller Ihrer Lieblingssender an einem Ort, gedacht für den schnellen Zugriff. Eigene Gruppen dagegen erlauben eine thematische Unterteilung, etwa eine Gruppe für Sportsender und eine weitere für Nachrichtenformate, mit jeweils eigenem Namen.
Viele Nutzer kombinieren beide Funktionen: eine Favoritenliste für die absoluten Lieblingssender und zusätzliche Gruppen für eine grobe thematische Sortierung der restlichen Senderliste.
Eine häufige Sorge ist, ob mühsam angelegte Favoriten nach einem App-Update oder einem Aktualisieren der Playlist verloren gehen. Bei den meisten gängigen Apps werden Favoriten getrennt von der eigentlichen Playlist gespeichert, ähnlich wie bei selbst angelegten Gruppen. Ein normales Update der App oder ein regulärer Playlist-Refresh löscht diese lokalen Einstellungen in der Regel nicht.
Vorsicht ist lediglich geboten, wenn Sie die App komplett neu installieren oder deren Daten manuell zurücksetzen, da in diesem Fall auch lokal gespeicherte Favoriten verloren gehen können. Wer häufiger das Gerät wechselt, sollte deshalb im Hinterkopf behalten, dass eine neu installierte App auf einem neuen Fernseher oder einer neuen Box in der Regel bei null beginnt und die Favoritenliste erneut angelegt werden muss.
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Kann ich mehrere Favoritenlisten gleichzeitig anlegen?
Das hängt von der jeweiligen App ab. Manche Player unterstützen ausschließlich eine einzelne Favoritenliste, andere erlauben mehrere getrennte Listen zusätzlich zu klassischen Gruppen.
Wie viele Sender kann ich als Favoriten markieren?
Eine feste Obergrenze gibt es bei den meisten Apps nicht. Sinnvoll bleibt eine Favoritenliste aber vor allem dann, wenn sie tatsächlich auf die Sender beschränkt bleibt, die Sie regelmäßig nutzen.
Lässt sich ein Sender genauso einfach wieder aus den Favoriten entfernen?
Ja, in der Regel über dieselbe Aktion, mit der er hinzugefügt wurde, also erneutes Antippen des Stern-Symbols oder erneutes Auswählen der entsprechenden Option im Kontextmenü.
Das Anlegen von Favoriten folgt bei den meisten IPTV-Apps demselben einfachen Muster: markieren, per Drag-and-Drop sortieren, fertig. Der Unterschied zu eigenen Gruppen liegt im Zweck, nicht in der Technik, und beide Funktionen lassen sich problemlos kombinieren. So haben Sie Ihre wichtigsten Sender jederzeit in Sekunden griffbereit, ganz ohne die restliche Senderliste zu durchsuchen.
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